Im Gegensatz zu den meisten Universitäten und CMD-Spezialisten ist hier die Basis für jede Untersuchung die funktionelle Analyse und die genaue Festlegung des Zustandes der Kiefergelenke, die in erster Linie die Therapie bestimmen. Dies geschieht in klinischen Tests, in entsprechenden Röntgenaufnahmen und wenn notwendig in weiterführenden radiologischen Auswertungen wie MRT oder CT.
Sehr oft werden bei Patienten mit CMD-Beschwerden ungewöhnliche Abweichungen der beiden Kiefergelenke gefunden. Diese Abweichungen können durch Überlastung des Kausystems, durch frühere, auch kleinere Unfälle und Fehlbelastungen (z.B. Bruxismus) zu asymmetrischen Kiefergelenken führen, wie sie bei Osteoarthrose meistens üblich sind.
Als Folgen können undefinierbare Zahnschmerzen, Muskelschmerzen der Kaumuskeln, Kopfschmerzen, Kiefergelenksschmerzen aufgrund einerseits muskulärer Ursache, andererseits arthrogener Ursache dieser asymmetrischen Kiefergelenke resultieren.
Die Unterscheidung der Ursache des Problems, ob es durch Muskeln bedingt ist oder aus den Kiefergelenken selbst kommt, ist entscheidend und bestimmt die Therapie.
Die wissenschaftlichen Grundlagen der Kiefergelenksymmetrie entstammen der skandinavischen Schule und wurden zum ersten Mal in der Praxis Caspar Lachmann konsequent bis zur definitiven oralen Stabilität, also bis zur endgültigen Abschlussversorgung in einigen wenigen konsequenten Schritten durchgeführt. So wurde überhaupt die Erkennung und Behandlung der condylären Asymmetrie zu einem standardisierten Konzept ausgebaut. Infolge der Erkenntnis der condylären Asymmetrie sprechen wir heute bei der therapeutischen Postion des Unterkiefers nicht mehr von Zentrik, sondern von der retrudierten Position der Mandibula (RMP).
Daher verfügt die Praxis über außergewöhnliche Erfahrungen auf dem Gebiet der Kiefergelenksdiagnostik insbesondere weltweit bei der condylären Asymmetrie von der Initialbehandlung bis hin zur stabilen Endversorgung.
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